Ab März: neue Veranstaltungsreihe
Die kommende Veranstaltungsreihe thematisiert
die Kulturtechnik des Ausgehens als
überkulturelles und überzeitliches Konzept.

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Das Ausstellungskonzept nightclubbing thematisiert die Kulturtechnik des Ausgehens als
überkulturelles und überzeitliches Konzept.
Beiträge aus vielfältigen Disziplinen kommentieren dieses Konzept aus der je
künstlerischen Perspektive. Die Kunstobjekte und Performances benennen zentrale
Merkmale des nightclubbing und fragen, welche physiologischen und
psychologischen menschlichen Grundbedürfnisse das nightclubbing befriedigt.
Die beteiligten Künstler hinterfragen auch die aktuelle und zukünftige Relevanz des
nightclubbing.
Das Ausgehen ist ein Teilaspekt der Kulturtechnik des Feierns. Wesentliche Merkmale
des nightclubbing sind dem großstädtischen Nachtleben zugeordnet. Sie beziehen
sich auf Aspekte des Sozialen und von Ritualen. Auch die Ausstattung der Orte der
Zusammenkunft und die impliziten oder expliziten Grenzüberschreitungen sind
entscheidende Phänomene. Die Merkmale des nightclubbing bilden in
verschiedenen räumlichen, zeitlichen und kulturellen Zusammenhängen eigene
Codes.
Die Codes des nightclubbing sind zugleich sozial ein- und ausschließend und wirken
nicht nur unmittelbar beim Ausgehen selber. Sie sind auch ein sinnstiftendes
Erzählmotiv, das in diversen gesellschaftlichen Zusammenhängen verwendet wird.
Die Codes des nightclubbing sind ein Stilmittel in der Hoch- und Populärkultur, aktuell
besonders in der Unterhaltungs- und Konsumgüterindustrie.